Ökumene

„Keine Alternative zur Ökumene“ (Kardinal Kurt Koch, Präsident des päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen)

Ökumene ist keine beliebige Sache. Sie ist Auftrag an alle Christen, egal welcher Kirche sie angehören. Am Beginn der Ökumene steht das hohepriesterliche Gebet Jesu, das dieser in der Vorahnung dessen, dass er ausgeliefert wird, an seinen Vater gerichtet hat. „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ (Joh 17,21) Dieses Wort Jesu hat in den letzten Jahrhunderten an Aktualität und Brisanz gewonnen. Denn die Kirche als das eine und geeinte Gottesvolk gibt es in dieser Form nicht mehr. Verschiedene Gemeinschaften (Katholiken, Lutheraner, Orthodoxe…) erheben den Anspruch, Kirche Jesu Christi zu sein.

Ziel jeglicher ökumenischer Betätigung ist die Wiedergewinnung der sichtbaren Einheit. Was relativ einfach klingen mag, ist in der Tat sehr komplex. Oft stehen schwerwiegende theologische Probleme zwischen den Konfessionen. Dennoch: Jeder von uns kann einen Beitrag zur gegenseitigen Annäherung leisten, wer er/sie bemüht ist, dass wir Christen uns als eine grosse Gemeinschaft erfahren.

Haben Sie konkrete Ideen, wie wir als Katholiken von Gut Hirt in unserer Stadt ökumenisch aktiv sein könnten?

Dann melden Sie sich bei mir. Ich freue mich.

Gian-Andrea Aepli